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Angebote zu MINT-Karrieren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Einige MINT-Studiengänge, etwa Mathematik oder Chemie, haben inzwischen einen nahezu ausgeglichenen Frauenanteil: In den Naturwissenschaften insgesamt liegt er bei rund 57,5 Prozent, in Mathematik bei 49,1 Prozent und in Chemie bei 50 Prozent. Diese Studiengänge können daher beim Girls'Day in der Regel nicht direkt vorgestellt werden, da sich der Aktionstag auf Berufe und Studiengänge mit einem Frauenanteil unter 40 Prozent konzentriert.

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung bleibt eines klar: In der Wissenschaft selbst sind Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Während viele Studentinnen ihr MINT-Studium erfolgreich abschließen, entscheiden sich vergleichsweise wenige für eine wissenschaftliche Karriere – etwa für eine Promotion oder Professur.

Warum Mädchen trotzdem Wissenschaftsberufe kennenlernen sollten

Dieses Phänomen wird als "Leaky Pipeline" bezeichnet: Mit jeder Karrierestufe sinkt der Anteil von Frauen in der Wissenschaft. Gründe dafür sind vielfältig – von strukturellen Ungleichheiten über fehlende Vorbilder bis hin zu der weiterhin ungleichen Verteilung von Care-Arbeit.

Grafik zur Leaky Pipeline

Gerade deshalb ist es wichtig, Mädchen Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen, Doktorandinnen und Professorinnen zu geben. Solche Angebote ermöglichen authentische Begegnungen, bauen Vorurteile ab und zeigen neue Perspektiven auf – etwa, wie spannend und vielfältig Forschung sein kann.

Was bei der Angebotsgestaltung zu beachten ist

Da die Studiengänge selbst (z. B. Chemie, Mathematik) nicht mehr unter die Girls'Day-Kriterien fallen, können Angebote aus dem wissenschaftlichen Umfeld nur dann zugelassen werden, wenn klar hervorgeht, dass es sich um die Tätigkeit einer Wissenschaftlerin handelt – also beispielsweise um den Arbeitsalltag einer Doktorandin oder Professorin.

So können Hochschulen und Forschungseinrichtungen Mädchen auf authentische Weise zeigen, wie vielfältig und zukunftsrelevant wissenschaftliche Karrieren sind – und sie dafür begeistern, diesen Weg selbst zu gehen.